Final HP

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

in diesem Jahr gestaltet sich ein Jahresrückblick nicht nur weniger euphorisch, sondern vor allem doch geprägt vom Umgang mit Hemmnissen, Einschränkungen und Risiken. Zugleich ist ein solcher Rückblick aber auch geprägt von Stolz und Dankbarkeit dafür, wie wir in unserer Schulfamilie gemeinsam auf eben diese Widrigkeiten und Beeinträchtigungen geschlossen, souverän und verantwortungsbewusst reagiert haben, auch wenn wir auf das Erleben einer solchen Zeit sicher alle gern verzichtet hätten.

Empathie, Verständnis und ein rücksichtsvolles Miteinander waren neben einem unbeirrten Blick nach vorne genau die Säulen, die unser Schulleben getragen und geholfen haben, sich nicht von der Fülle von Einschränkungen entmutigen und aus dem Tritt bringen zu lassen.

Was fiel nicht alles aus: Kennenlerntag, Abiturfeier, Sommerfest,  Kollegiumsgrillen, Klassen- und Studienfahrten, Austauschprogramme, Adventscafé, Tag der offenen Tür, Kleine Einsteins …

Und was kam nicht alles zu kurz: die neuen Spielgeräte auf Schulhof II (die wir ebenso der großzügigen Unterstützung des Fördervereins verdanken wie auch zahlreiche neue Computer, Trommeln, Mundschutze etc), die Fortschritte in der Campus-Gestaltung (ein herzliches Dankeschön an die Stadt Zülpich), einige personelle Veränderungen und vor allem ein äußerst beeindruckendes Ergebnis von 115 Neuanmeldungen, die erstmalig seit langer Zeit in fünf (!) fünften Klassen unterrichtet werden.

Aber all das wird – ungeachtet seiner Bedeutung für uns - eben nebensächlich, wenn wir uns mit Problemen konfrontiert sehen, die unseren Alltag und Maßstäbe nicht nur auf den Kopf stellen, sondern bedrohlich wirken und sind und unsere Belastbarkeit und Geduld doch arg auf die Probe stellen. – Mein Mitgefühl gilt in diesen Zeiten all denen, die besonders unter der Pandemie zu leiden hatten, und ganz besonders denen, die einen lieben Menschen gehen lassen mussten.

Somit möchte ich den diesjährigen Adventsbrief vor allem für Worte des Dankes nutzen. Die nachstehende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll exemplarisch verdeutlichen, wie oder durch wen dafür Sorge getragen wurde, dass das Schulleben und Lerngeschehen im Rahmen des Möglichen doch insgesamt konstruktiv und zielführend gestaltet werden konnte. Also sei auch all denen, die nachstehend nicht erwähnt werden, gleichermaßen für Ihr Engagement und Mitwirken herzlichst gedankt. Mein Dank gilt also unter anderem

  • den Lehrerinnen und Lehrern, die mit großem Einsatz den Unterrichtsbetrieb in Präsenz und Distanz aufrecht erhalten und in den Lerngruppen große Sorgfalt angesichts der Fülle von Regelungen walten lassen haben. Mein besonderer Dank gilt hier unseren sogenannten Risikolehrkräften, die aus Gründen der Unterrichtsoptimierung ihr Recht auf Distanzunterricht nicht genutzt und sich bis an die Grenze des gesundheitlich Zumutbaren in den Dienst der Sache, i.e. die Arbeit mit unseren Schülerinnen und Schülern, gestellt haben.
  • den Schülerinnen und Schülern, die die ungewohnte Situation mit Verantwortung und Geduld annahmen, sich anpassungsbereit und flexibel zeigten. Auch hier ein besonderer Dank für die Umsicht im Umgang mit gesundheitlich vorbelasteten Lehrkräften und Mitschüler(inne)n durch freiwilligen MNB-Gebrauch.
  • Frau Harperscheidt und Frau Stefer, die im Sekretariat mit Langmut und Einfühlungsvermögen auf die zahllosen Nachfragen verständlicherweise verunsicherter Eltern reagierten und unbeirrt Ihren unersetzlichen Dienst leisteten und so für Kontinuität und Verlässlichkeit Sorge trugen.
  • Frau Lodzinski in der Schulverwaltung, die ungeachtet der Schließung erreichbar war und die Maßnahmen im digitalen Bereich unterstützte.
  • dem Hausmeister Herrn Peters, der sich bereitwillig und zuverlässig den zusätzlichen Anforderungen stellte und so dafür sorgte, dass wir hohen Hygieneansprüchen genügen konnten, aber auch den Reinigungskräften, die einem nicht selten überzogenen, aber stets dem unverzichtbaren Hygienebedürfnis zuarbeiteten.
  • den zahlreichen Spendern, die es uns ermöglichten, die Schülerinnen und Schüler wie auch die Lehrkräfte unmittelbar und anhaltend mit Mund-Nasen-Bedeckungen auszustatten.
  • dem Schulträger für viele einvernehmlich-konstruktive Aspekte der Zusammenarbeit.
  • einzelnen Teams unserer Schule, allen voran dem Hygieneteam mit unserem Hygiene- und Sicherheitsbeauftragten Herrn Schneider, der mit Um- und Weitsicht sowie großer Sorgfalt Hygienebestimmungen umsetzte, aber auch dem Medienkompetenzteam um Herrn Lentfer, welches Lehrkräften wie auch Schülerinnen und Schülern in unverschuldet mühsamen Prozessen die Voraussetzungen schuf, auf die digitalen Herausforderungen unserer Zeit wie auch der Pandemie reagieren zu können, der erweiterten Schulleitung (Frau Schlömer, Frau Landmann, Frau Schauff und Herrn Dr. Münch) und so vielen mehr ...

Zudem danke ich in diesem Zusammenhang herzlichst für die zahlreichen freundlichen und wertschätzenden Rückmeldungen an die Schulleitung.

Wenn ich den Blick nach vorne richte, dann vor allem mit ungetrübter Hoffnung auf ein Ende der Pandemie durch Impfstoffe sowie weitere geeignete Maßnahmen und damit einhergehend auf eine Renormalisierung unserer Arbeit und Begleitumstände. In vermeintlicher Bescheidenheit möchte ich vom kommenden, gewiss vielseitig herausfordernden Jahr zunächst nicht viel mehr erhoffen, als dahin zurückkehren zu können, unseren Schülerinnen und Schülern unter den zuvor gewohnten und bewährten Voraussetzungen – und weiterhin getragen von (Mit-)Menschlichkeit und vom Miteinander unserer Schulfamilie – wieder ein Lern- und Lebensumfeld gestalten bzw. bieten zu können, in welchem sie sich selbst unter möglichst optimalen Rahmenbedingungen als lernende und vor allem werdende Menschen erfahren, entfalten und entwickeln können.

Trotz – oder auch gerade angesichts – aller Widrigkeiten möchte ich Euch und Ihnen allen auch in diesem Jahr für die Weihnachtstage von Herzen ergriffene, getragene und besinnliche Momente, Kontakte und Begegnungen sowie für das kommende Jahr 2021 Gesundheit, Zuversicht und vor allem Gottes Segen wünschen.

Ihr und euer Schulleiter

Joachim P. Beilharz

Zülpich, im Dezember 2020

Freundliche Grüße,

ehrliche Rückfragen,

echte Anteilnahme,

wohlwollende Unterstützung,

behutsame Hilfe,

wärmende Blicke,

geduldiges Dasein,

humorvolle Reaktionen,

begleitende Schritte,

offene Hände

sind Brücken zum Du.

(Max Feigenwinter)

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